Die Projekte wurden von Peter P. Schweger, dem Gründer und Namensgeber des Büros SCHWEGER ASSOCIATED ARCHITECTS, z.T. zusammen mit seinen jeweiligen Partnern in verschiedenen früheren und bei den einzelnen Projektdarstellungen genannten Gesellschaften bearbeitet.
Auszug aus dem Erläuterungsbericht: Zentraler Entwurfsgedanke ist eine architektonische Fortführung und moderne Interpretation des hervorragenden Bestandes - die Schaffung eines klar strukturierten und optimal nutzbaren Gesamtensembles.
Der Neubau nimmt Maßstäblichkeit und Material des Bestandes auf, schließt L-förmig den bestehenden Block und ergänzt diesen durch einen zentral gelegenen, die vorgefundene Symmetrie aufnehmenden Kubus im Herzen des Justizzentrums.
Die Funktionsbereiche sind klar strukturiert und gut ablesbar organisiert: Alle öffentlichen Bereiche und Verhandlungssäle im Erdgeschoss des Neubaus, die Strafgerichtssäle im Kubus, die Büros des Amtsgerichts in den Obergeschossen des Neubaus, der Soziale Dienst im Erdgeschoss - das Arbeitsgericht in den Obergeschossen des ehemaligen Zellentrakts.
Das Amtsgericht kann zu jeder Zeit des Um- und Neubaus weitergenutzt werden. Die Zellen des ehemaligen Gefängnisses werden ohne großen Aufwand umgenutzt und bilden nun spannungsreiche, gut belichtete Arbeitsplätze für Arbeitsgericht und sozialen Dienst.